Daniel Kranz, einer der jüngsten und schnellsten Delphin-Schwimmer Deutschlands
Am 22.02.2008 fand im Rathaus die feierliche Sportlerehrung durch Oberbürgermeister Andreas Raab und den Vorsitzenden des Stadtverbandes für Sport, Klaus-Dieter Gebhardt, statt.Mit dabei waren 6 Schwimmer des TSV Crailsheim. Bei den Masters konnten für ihre Titel Werner Taubitz und Dirk Beyermann geehrt werden.Jens Hundt und Andreas Kecht (leider erkrankt) erhielten die Ehrung für die Platzierungen bei den württembergischen Meisterschaften.Mit die jüngsten Sportler bei der Ehrung waren Daniel Kranz und Mara Vogt, die für ihre Leistungen beim Vielseitigkeitscup ausgezeichnet wurden.
Text und Fotos: Susanne Vogt
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Peter Weinbauer
bekam anlässlich des 30. Weihnachtsschwimmens am 07.12.2003 in Crailsheim die Goldene Ehrennadel des Schwimmverbandes Württemberg e.V. verliehen für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Kampf- und Schiedsrichter bei vielen nationalen und internationalen Schwimmwettkämpfen. Peter Weinbauer ist einer der dienstältesten Kampfrichter des Schwimmverbandes Württemberg e.V. .
Schon mit 19 Jahren kam er 1971 als DLRG-Rettungsschwimmer in die sich neu bildende TSV Schwimmabteilung als Übungsleiter und Trainer. Seine erste Kampfrichterprüfung 1974 erfolgte noch im damaligen Bereich 4. Zwei Jahre später absolvierte er seine Übungsleiterausbildung mit der Lizenz des Württembergischen Schwimmverbandes. 1983 als Schiedsrichter ausgebildet holte ihn der Deutsche Schwimmverband 1984 als Schiedsrichter für den C-Kader.
Bei unzähligen Wettkämpfen und Endkämpfen war er im Einsatz.
Emotionaler Höhepunkt in fantastischer sportlicher Atmosphäre war seine Tätigkeit als Auswerter und Zielrichter beim Deutschen Turnfest 1987 in Berlin. Damals stand noch die Mauer in Berlin und so wurde er bei einem kurzen Abstecher nach Ost-Berlin gründlich gefilzt.
Zusammen mit Heinz Deufel erlebte er den internationalen Jugendlichenwettkampf 1988 in Schwäbisch Hall als weiteren Höhepunkt. Über 250 Einsätze hat er bis Ende 2002 hinter sich gebracht.
Sein verblüffendstes Erlebnis hatte er bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften 1989 in Köln: Ein Schwimmer hatte sich in der Anzahl der Bahnen verzählt, hielt an, wurde blitzschnell korrigiert und bot danach all seinen Kampfgeist auf, der ihn tatsächlich noch zum längst verloren geglaubten Sieg führte.
Wie gut sein Zeitgefühl ausgeprägt war, zeigte sich bei einer Panne bei "Jugend trainiert für Olympia" in Sindelfingen: Der schnellste Schwimmer hielt den Arm über die Messanlage, so das die elektronische Anzeige versagte. Aus dem Abstand zum nächsten gemessenen Schwimmer schätzte er die Zeit, die privates Mitstoppen von Hand später als richtig bestätigte.
Peter Weinbauer gilt als Denkmal am Beckenrand. Dort steht er so unermüdlich und immer gleich beharrlich im Einsatz, dass sich schon mancher fragte, ob dieser lange Kerl am Beckenrand überhaupt schwimmen kann. Wer ihn näher kennt, weiß es besser.
Wer ihm gratulieren will, klicke
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