Ehrenamtlicher des Jahres

Laudatio Werner Taubitz

  

Der Name Werner Taubitz ist untrennbar mit dem Schwimmsport in Crailsheim verbunden. Er gründete zusammen mit Carsten Seidel 1971 nach Erstellung des Hallenbades die Schwimmabteilung im TSV Crailsheim.

Aus dem „Vereinsbaden für Erwachsene“ erwuchs die erste Gruppe Kinderschwimmen und bereits 1974 wurden erste Meisterschaften errungen.

Werner Taubitz lies sich 1974 zum Schwimmtrainer ausbilden und erlangte kurze Zeit später die B-Lizenz. Noch heute ist er damit der höchst ausgebildete Trainer in der Abteilung.

In den frühen Jahren zeigte er sich für das Anfängerschwimmen, also die Schwimmkurse verantwortlich. Zudem für zahlreiche Wettkampfgruppen. Dreimal bis Viermal in der Woche setzte er sich für die Jugendlichen ein und am Wochenende standen Wettkämpfe auf dem Programm. Für ihn war es immer selbstverständlich die Schwimmer auf die Wettkämpfe vorzubereiten und sie dann auch zu begleiten. Zahlreiche Titel konnten durch sein Engagement errungen werden.

Werner Taubitz war bei den Schwimmern beliebt, denn wie kein anderer verstand er es die Schwimmerinnen und Schwimmer zu motivieren und aufzubauen.

Seit einigen Jahren schlägt das Herz von Werner Taubitz nun für die Masters – den „älteren“ Schwimmern. Die Masters der Schwimmer sind aus der Sportlerehrung nicht mehr wegzudenken, da jedes Jahr Titel erschwommen werden.

Seit September 2016 hat Werner Taubitz nun das Feld der jüngeren Generation überlassen, doch einmal in der Woche lässt er es sich nicht nehmen seine Masters zu trainieren.

Außerdem bleibt er dem Schwimmen treu – täglich trifft man Werner Taubitz im Hallenbad.

 

Für sein Engagement hat Werner Taubitz bereits 1996 die Landesehrennadel erhalten, heute wollen wir ihn mit dem …. Ehren.

Sportlerehrungen 2008

Daniel Kranz, einer der jüngsten und schnellsten Delphin-Schwimmer Deutschlands

 

Am 22.02.2008 fand im Rathaus die feierliche Sportlerehrung durch Oberbürgermeister Andreas Raab und den Vorsitzenden des Stadtverbandes für Sport, Klaus-Dieter Gebhardt, statt. Mit dabei waren 6 Schwimmer des TSV Crailsheim. Bei den Masters konnten für ihre Titel  Werner Taubitz und Dirk Beyermann geehrt werden. Jens Hundt und Andreas Knecht (leider erkankt) erhielten die Ehrung für ihre Platzierungen bei den Württembergischen Meisterschaften. Die jüngsten Sportler bei der Ehrung waren Daniel Kranz und Mara Vogt, die für ihre Leistungen beim Vielseitigkeitscup ausgezeichnet wurden. 

Peter Weinbauer

bekam anlässlich des 30. Weihnachtsschwimmens am 07.12.2003 in Crailsheim die Goldene Ehrennadel des Schwimmverbandes Württemberg e.V. verliehen für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Kampf- und Schiedsrichter bei vielen nationalen und internationalen Schwimmwettkämpfen. Peter Weinbauer ist einer der dienstältesten Kampfrichter des Schwimmverbandes Württemberg e.V. .

 

Schon mit 19 Jahren kam er 1971 als DLRG-Rettungsschwimmer in die sich neu bildende TSV Schwimmabteilung als Übungsleiter und Trainer. Seine erste Kampfrichterprüfung 1974 erfolgte noch im damaligen Bereich 4. Zwei Jahre später absolvierte er seine Übungsleiterausbildung mit der Lizenz des Württembergischen Schwimmverbandes. 1983 als Schiedsrichter ausgebildet holte ihn der Deutsche Schwimmverband 1984 als Schiedsrichter für den C-Kader.

 

Bei unzähligen Wettkämpfen und Endkämpfen war er im Einsatz.

 

Emotionaler Höhepunkt in fantastischer sportlicher Atmosphäre war seine Tätigkeit als Auswerter und Zielrichter beim Deutschen Turnfest 1987 in Berlin. Damals stand noch die Mauer in Berlin und so wurde er bei einem kurzen Abstecher nach Ost-Berlin gründlich gefilzt.

 

Zusammen mit Heinz Deufel erlebte er den internationalen Jugendlichenwettkampf 1988 in Schwäbisch Hall als weiteren Höhepunkt. Über 250 Einsätze hat er bis Ende 2002 hinter sich gebracht.

 

Sein verblüffendstes Erlebnis hatte er bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften 1989 in Köln: Ein Schwimmer hatte sich in der Anzahl der Bahnen verzählt, hielt an, wurde blitzschnell korrigiert und bot danach all seinen Kampfgeist auf, der ihn tatsächlich noch zum längst verloren geglaubten Sieg führte.

 

Wie gut sein Zeitgefühl ausgeprägt war, zeigte sich bei einer Panne bei "Jugend trainiert für Olympia" in Sindelfingen: Der schnellste Schwimmer hielt den Arm über die Messanlage, so das die elektronische Anzeige versagte. Aus dem Abstand zum nächsten gemessenen Schwimmer schätzte er die Zeit, die privates Mitstoppen von Hand später als richtig bestätigte.

 

Peter Weinbauer gilt als Denkmal am Beckenrand. Dort steht er so unermüdlich und immer gleich beharrlich im Einsatz, dass sich schon mancher fragte, ob dieser lange Kerl am Beckenrand überhaupt schwimmen kann. Wer ihn näher kennt, weiß es besser.

Gerhard Soldner, unsere Graue Eminenz.

Vier Jahre leitete er offiziell den Vergnügungsaussschuss, war aber nie aus dem Arbeitsteam wegzudenken. Was er für die Schwimmabteilung in 20 Jahren als Kassier - ganz ohne Computer - geleistet hat, weiß keiner besser als sein Nachfolger Winfried Schley.

 

Leider haben wir vergessen, für ihn in seiner aktiven Amtzeit eine offizielle Ehrung zu beantragen. So wollen wir ihm wenigsten auf unserer Homepage ein Denkmal setzen. Das hat er mehr als verdient!

Carsten Seidel und Werner Taubitz

 25 Jahre Schwimmabteilung haben sie entscheidend mitgeprägt: Carsten Seidel und Werner Taubitz!

 

Sie wurden 1996 dafür in Crailsheim zu Sportlern des Jahres gewählt.

 

Heinz Deufel

Die TSV Schwimmabteilung Crailsheim ist stolz auf ihren Heinz Deufel. Er bekam die Goldene Ehrennadel des Schwimmverbandes Württemberg e.V. verliehen für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Kampf- und Schiedsrichter bei vielen nationalen und internationalen Schwimmwettkämpfen.

 

Heinz Deufel ist seit vielen Jahren im deutschen Schwimmsport nicht mehr wegzudenken. Seine ausgleichende und unbestechliche Art machte ihn schnell zum kompetenten und unersetzlichen Mann am Schwimmbeckenrand. Über 500 Einsätze bestätigen das.

 

Nicht umsonst wurde er 1984 in den Nationalkader aufgenommen, nachdem er zuvor schon seit 1977 Kampfrichter und schon zwei Jahre später Schiedsrichter war.

 

Über 500 Kampfrichter aus 20 Vereinen der Region Hohenlohe Heilbronn wurden von ihm als Obmann betreut. 347 davon hat er selbst zu Kampfrichtern ausgebildet, 13 davon bis zum Schiedsrichter weitergeschult, wovon wiederum drei, wie er selbst auch, in den Nationalkader aufgenommen wurden.

 

Was er von anderen erwartete, verordnete er sich auch selbst. 25 Fortbildungen hat er für sich selbst besucht.

 

Sportliche Höhepunkte seiner Schiedsrichtertätigkeit waren die Europameisterschaften in Sindelfingen 1993, die jährlichen deutschen Meisterschaften, viele internationale Wettkämpfe, darunter der internationale Jugendlichenwettkampf 1988 in Schwäbisch Hall. Noch heute schwärmt er von der faszinierenden sportlichen Atmosphäre und dem kameradschaftlichen Klima solcher Begegnungen. Viele Schwimmgrößen aus Deutschland kennt Heinz Deufel natürlich persönlich.

 

Sein lustigstes Erlebnis allerdings hatte er bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Karlsruhe 1999. Dort ging einer über 85-jährigen Frau im Endspurt die Puste aus. Um besser Luft zu bekommen griff sie kurzerhand in ihren Mund, riss ihr Gebiss heraus und warf es dem Schiedsrichter Heinz Deufel zu. Geistesgegenwärtig fing dieser es auf, bevor es auf den harten Kacheln des Schwimmbades zerschellen konnte. Zahnlos, aber glücklich und erfolgreich gelangte die Teilnehmerin ans Ziel. Heinz Deufel übergab ihr sofort ihre heil gebliebenen Zähne, sodass sie sich bei der Siegerehrung wieder mit strahlendem Lächeln dem Beifall des Publikums stellen konnte.

 

So ein Mann verdient einfach geehrt zu werden. So ließ es sich Andreas Felchle, Vorsitzender beim Schwimmverband Württemberg e. V. bei der Verbandstagung am 29. März 2003 in Göppingen nicht nehmen, unserem bewährten Heinz Deufel die SVW-Ehrennadel in Gold anzuheften.